Gegen Mittag wurde es dann entsprechend Vorhersage stürmischer. Nachdem das Zelt jedoch auch die Sturmböen gut eine Woche zuvor weg gesteckt hatte, habe ich mir nicht wirklich Sorgen gemacht. Diesmal sollten die Böen jedoch Orkanstärke erreichen und was das bedeutet wurde mir klar als ich noch auf der Arbeit im Internet auf Spiegel-Online lesen konnte wie in NRW langsam die Infrastruktur zusammenbrach (gesperrte Autobahnen, eingestellter Zugverkehr, teilweise Stromausfälle, ...). Ich fuhr dann besorgt nach Hause und schaute zuerst an der Baustelle vorbei. Dort fiel mir sofort auf, dass im Zelt Licht leuchtete obwohl es inzwischen 19:00 Uhr war. Am Zelt war dann ein Techniker, der unterstützt durch einen Maurer das Zelt nochmals spannte. Zuvor hatte er offensichtlich eine Plane entfernt, die von den Böen losgerissen worden war. Das Zelt musste den Orkanböen stand halten, die mit voller Wucht an der Giebelseite auf ca. 160 qm Zeltplane schlugen. Das Zelt hat dann den Orkan ohne weitere (zumindest für mich erkennbare) Schäden überstanden. Vielen Dank an die Personen, die trotz des Orkans zur Baustelle kamen, um dafür zu sorgen, dass das Zelt den Orkan übersteht.
Am nächsten Morgen waren die Maurer schon wieder fleißig und hatten das fehlende Stück Plane offenbar direkt als neuen Eingang genutzt.
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